SERVER = bereitgestellte Dienste

 

 

RAS = Remote Access Service

Der RAS-Service... gerne genutzt von den Netzwerkadministratoren und von Windows NT von Haus aus bereitgestellt.

Mit Hilfe des RAS kann man sich über entfernte Rechner per Telefonleitung in ein Netzwerk einwählen, genauer gesagt, man wählt sich in den NT-Server ein, der das Netzwerk kontrolliert und überwacht. Somit kann man sowohl auf ihn als auch auf die angeschlossenen Ressourcen zugreifen, ohne direkt am Netzwerk zu hängen und dort anwesend zu sein. Die konkrete Arbeitsweise mit dem RAS unterscheidet sich kaum davon, wie wenn man sich über eine normale Workstation am Netzwerk angemeldet hat. Der einzige Unterschied liegt klar auf der Hand, die Übertragungsgeschwindigkeit ist natürlich nicht sehr hoch. Für Mitarbeiter, die mit einem Heimarbeitsplatz ausgestattet sind, oder für den Administrator, der vielleicht schnell mal von unterwegs aus mit seinem Notebook im Netzwerk etwas einstellen will, ist der RAS trotz der niedrigeren Geschwindigkeit in der Übertragung ein sehr nützliches Tool.
Auf der anderen Seite können natürlich auch, insofern sich jemand über den RAS-Server eingewählt, andere am Netzwerk angemeldete Nutzer auch auf entfernte eingewählte Rechner zugreifen oder auch auf das Internet.

RAS und die Netzwerksicherheit.. wenn man eins und eins zusammen zählt, paßt das natürlich nicht zusammen. In vielen Netzwerken ist deshalb dieser angebotene "Service" nicht gerade angesehen, weil das Netzwerk durch die Verwendung von RAS natürlich offen nach außen ist, obwohl sich der Einwählende natürlich genauso am Netzwerk anmelden muß wie jeder andere auch. Zur weiteren Absicherung bekommt jeder, der den RAS nutzen will, sogar eine spezielle RAS-Berechtigung vom Administrator, die ihm den Zugang zum internen Netz überhaupt erst ermöglicht.

Um einen RAS-Server einzurichten, braucht der Server natürlich eine geeignete Kommunikationsschnittstelle wie z.B. eine ISDN-Karte oder auch ein normales Modem.
Wie man unter WindowsNT einen RAS-Server einrichtet und funktionsfähig einsetzt, lesen Sie bald in meinen Praxis-Tipps.

 

 

DHCP = Dynamic Host Configuration Protocol

Der DHCP-Service vereinfacht die Zuweisung von IP-Adressen im PC-Netzwerk. Anstatt jedem PC eine feste IP von Hand aus zuzuweisen, übernimmt der DHCP-Server dies automatisch für Sie.

Immer wenn sich ein Rechner neu am Netzwerk anmeldet, bekommt er eine im Netzwerk gültige und einmalig vorkommende IP-Adresse zugewiesen, wenn er sich abmeldet kann diese IP wieder einem anderem PC zugewiesen werden. Dazu gibt man dem DHCP-Server einen bestimmten Bereich von IP-Adressen vor, aus diesem Pool greift sich der Server dann jeweils automatisch eine heraus und teilt sie zu.

Eine Workstation kann allerdings bei Ihrem Anmelden am Netzwerk erst dann eine freie IP beim DHCP-Server beantragen, wenn die nötige Option bei der Netzwerkkonfiguration eingeschaltet wurde. Bei Windows95, 98 und NT ist dies kein großer Aufwand, die Workstation wird in der Netzwerkbeziehung so zum DHCP-Client. Auch andere Netzwerkressourcen, die natürlich auch eine gültige IP-Adresse haben müssen, wie z.B. Print-Server, Fax-Server oder auch Router, besitzen die Möglichkeit, als DHCP-Client eingesetzt zu werden.

 

 

NFS = Network File System

Beim NFS handelt es sich um einen Service, mit dem verschiedene Rechner Ihre Laufwerksressourcen gemeinsam nutzen können. Gerade im Bereich UNIX hat sich dieses System etabliert. Die Funktionsweise des NFS ist wie bei Windows, wenn man die benötigten Laufwerke von anderen Rechnern mapped und sich so auf den Bildschirm ruft.

Desweiteren ist das NFS-System besonders für heterogene Umgebungen geeignet, sprich für ein Netzwerk, in dem sowohl Unix-Rechner als auch Windows-Rechner plaziert sind, da es auch kostengünstige NFS-Unterstützungen im Windows-Bereich gibt.
Ursprünglich wurde NFS bei der Firma Sun in den 80er Jahren entwickelt mit dem heute ereichten Ziel, betriebssystemübergreifende Konflikte im Bereich Datenaustausch zu lösen.

Das besondere an NFS ist, daß es sich hierbei um ein solides, statusloses Protokoll handelt. Alle Anfragen zwischen Client und Server sind in sich geschlossen, vorangegangene Transaktionen sind genauso nicht erforderlich zu wissen wie auch verschiedene Rechnergeschwindigkeiten in der Rechenleistung oder auch abgestürzte Server, die wieder neu gebootet werden müssen.

 

 

NIS = Network Information Service

Der NIS-Service ist ein in sich geschlossenes, generisches Client-/Server-Datenbanksystem. Aufgaben davon sind z.B. die gemeinsame Verwaltung und Nutzung von Passwörtern und Benutzernamen.

Auch dieser Service hat seine Ursprünge bei der Firma Sun gehabt. Da es eine Datenbank ist, trug der NIS früher noch den Namen "The Yellow Pages", besser auch als YP bekannt. Die Yellow Pages waren allerdings schon ein eingetragenes Warenzeichen, daraufhin wurde der Name in NIS zwangsweise umgewandelt, der bis heute Bestand hat. Viele NIS-Server-Kommandos tragen daher noch das Präfix yp. NIS ist wie auch NFS eher ein Domän der UNIX-Welt.

 

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